Wer sind wir?
Heidrun und Matthias - wir sind seit sechs Jahren die Imkerei Wöhlte. Geografisch fast im Mittelpunkt Europas, speziell im Mittelpunkt Hessens am Fuße des Vogelsberg, am Rande der Wetterau in einer vielfältigen Landschaft, die ideale Bedingungen bietet. Unser Bestreben ist es, mit der Natur zu imkern und die Art APIS  zu erhalten, die mittlerweile ohne den Menschen nicht mehr existieren kann. Wir sind auf die Bestäubungsleistungen der Bienen angewiesen und so bemühen wir uns um ein Miteinander mit den Bienen. Von der Lage her sind wir fernab den Großstädten, unsere Bienenstandorte sind im ländlichen Gebiet, Wäldern, Auen, Steinbrüche und unseren Streuobstwiesen.

Was ist eigentlich Honig? Wie wird er hergestellt und weiter verarbeitet?
 

Interessanter Fakt: 80% des in Deutschland verzehrten Honigs wird importiert! 
Honig wird von den Bienen aus dem Nektar der Blüten hergestellt. Pflanzen brauchen die Bienen zu ihrer Bestäubung, d. h. zur Übertragung des Pollens von Blüte zu Blüte damit eine ausreichende Frucht- und Samenbildung möglich wird. Da Honigbienen sehr blütentreu sind, sind sie besonders wichtig in der Natur. Zu diesem Zweck scheiden die Pflanzen den süßen Nektar aus, um Bienen anzulocken. Dieser Nektar ist sehr wasserhaltig und wird im Bienenstock von den Bienen durch häufiges Umtragen getrocknet. Bei dieser Gelegenheit wird der Nektar mit Enzymen und Fermenten angereichert. Erst wenn der Nektar einen Feuchtigkeitsgehalt unter 20% hat, ist dieser „reif „und die Bienen verdeckeln dann die Honigzellen. Da der Imker nur Honig entnimmt, wenn dieser reif ist, fällt der Honig in jedem Jahr unterschiedlich in Aroma, Farbe und Konsistenz aus, je nach Inhalt des Nektars der Blüten, die in dem Jahr geblüht haben. Verschiedene Blütenarten treten auch nur in bestimmten Jahren – abhängig vom Wetter – auf. Es gibt aber auch Imker, die ihre Bienen dorthin bringen, wo massenweise nur eine bestimmte Pflanzenart vorhanden ist und ernten dann einen Sortenhonig. 
siegelHonig, der die Bezeichnung „Echter Deutscher Honig“ tragen darf, muss über den Bestimmungen der Lebensmittelgesetze, insbesondere der Verordnung über Honig, hinaus den sehr viel strengeren Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes e.V. genügen.


Imker, die Honig verkaufen, müssen sorgfältig arbeiten und eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen beachten, wie u. a. die Lebensmittelhygiene-Verordnung, das Lebensmittelgesetz, die Honigverordnung, das Eichgesetz und die Fertigpackungsverordnung.

In Deutschland gibt es nur noch wenige Berufsimker, da der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag nur sehr gering ist. Der überwiegende Teil des deutschen Honigs wird von Hobbyimkern erzeugt.

Startseite

P1010015

Startseite